18.02.2005 Honduras
Jetzt sind wir also in Honduras. Die Fahrt mit der Faehre von Placenzia war ganz o.k. Wie vermutet war das Boot eher wieder einmal mehr nur ein uebergrosser Eisentorpedo wie das, was wir unter einem Schiff verstehen.Getrieben von 750 PS pretterten wir mit enormer Geschwindigkeit ueber die Wellen und jedesmal, wenn der Rumpf von einem Wellenkamm in den naechsten krachte, dann konnte der programmierte Bandscheibenvorfall nur mit viel Koerperbeherrschung und einer gehoerigen Portion Glueck verhindert werden. Dass auf so einem Monstrum auch keine Gespraeche moeglich sind, dafuer sorgen die bruellenden Motoren und so kann man nur in stoischer Ruhe abwarten, bis die 4 Std. Fahrt vorueber sind. Den einzigen Lichtblick bescherte uns ein kurzer Stop auf hoher See, als links und rechts von unserem Boot ein Rudel Waale vorbei zog. Von Puerto Cortes, einem der wichtigsten Frachthaefen von Honduras und dementsprechend touristisch uninteressant, kamen wir ganz gut weg bis San Pedro Sula. Von dort weg wollten wir zu den Maya Rueinen bei Copan Ruinas. Was wir nicht wussten, dass im Umkreis von ca. 100 km hier alles irgend wie mit Copan heisst und drum sind wir in den Bus Richtung Santa Rosa de Copan, anstelle Copan Ruinas in der Naehe von Santa Rita de Copan gestiegen. Das klingt nach nicht viel, macht aber ca. 120 km Unterschied. Dafuer war es im Bus recht unterhaltsam, weil eine immer wieder aufflammende Schlaegerei (inklusive blutiger Nasen) mit annaehernd gleich grossen Fansektoren bei den Zuschauern, fuer eine prickelnde Stimmung sorgte. Das kannte ich bisher nur vom Fussballstadion. Wie auch immer, wir haben es dann in La Entrada geschafft, uns mit unserem ganzen Gepaeck aus dem Bus hinaus zu arbeiten und haben als Trost das beste Hotel unserer bisherigen Reise gefunden (und auch nicht teurer als die anderen Kemenaten).Ein aeusserst liebenswerter Opa war ganz versessen auf uns, als er erfuhr, dass wir aus Oesterreich sind. Nach mehren Bier, viel Hand- und Fussarbeit und 2 Std. spaeter wissen wir jetzt, dass am Sonntag in Honduras Praesidentenwahlen sind und das zwei seiner Enkel irgendwas mit diesen Wahlen zu tun haben und auf einer Liste stehen.
Spaeter sind dann noch zwei Touris aufgetaucht, die haben das mit den Copans irgendwie nicht ganz auf die Reihe bekommen. Sie erzaehlten uns, dass sie aufgrund eins Streiks eine Woche in Trujillo (an der Karibikkueste, da wollen wir auch noch hin) festgesessen sind. Trujillo sei ungefaehr so interessant, wie die Toilettenanlage beim Muenchner Oktoberfest. Da sind wir aber gespannt, was uns da noch alles erwartet.
Morgen wollen wir auf alle Faelle zu den Ruinen bei Copan Ruinas und dann sehen wir weiter.
Spaeter sind dann noch zwei Touris aufgetaucht, die haben das mit den Copans irgendwie nicht ganz auf die Reihe bekommen. Sie erzaehlten uns, dass sie aufgrund eins Streiks eine Woche in Trujillo (an der Karibikkueste, da wollen wir auch noch hin) festgesessen sind. Trujillo sei ungefaehr so interessant, wie die Toilettenanlage beim Muenchner Oktoberfest. Da sind wir aber gespannt, was uns da noch alles erwartet.
Morgen wollen wir auf alle Faelle zu den Ruinen bei Copan Ruinas und dann sehen wir weiter.
udjung - 21. Feb, 02:25
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